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Leistung · Dämmung

Fassadendämmung: Kosten, Verfahren und Förderung

Eine gedämmte Fassade senkt den Energieverbrauch dauerhaft, schützt die Bausubstanz und steigert den Gebäudewert. Hier finden Sie Verfahren, Kosten und Förderung im Überblick.

Kurz erklärt Fassadendämmung kostet je nach Verfahren rund 100 bis 200 € pro Quadratmeter. Als BAFA-Einzelmaßnahme gibt es 15 % Zuschuss (mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 %); im Rahmen einer seriellen Sanierung über KfW 261 ist die Förderung deutlich höher.

Was bringt eine Fassadendämmung?

Über ungedämmte Außenwände geht ein erheblicher Teil der Heizwärme verloren. Eine fachgerechte Fassadendämmung reduziert diese Verluste dauerhaft, hält die Wand im Winter warm und im Sommer kühler und beugt Feuchteschäden sowie Schimmel an kalten Innenoberflächen vor.

Neben der Energieeinsparung zählt der Werterhalt: Eine sanierte, gedämmte Hülle verbessert die Energieeffizienzklasse des Gebäudes – ein zunehmend harter Faktor bei Vermietung und Verkauf.

Welche Dämmverfahren gibt es?

Je nach Gebäude, Fassadenzustand und Zielniveau kommen unterschiedliche Verfahren infrage:

  • Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS): Dämmplatten werden direkt auf die Wand geklebt/gedübelt und verputzt – der verbreitetste Klassiker.
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF): Dämmung plus Luftschicht und Bekleidung – langlebig und bauphysikalisch robust.
  • Einblasdämmung: Hohlräume im zweischaligen Mauerwerk werden mit Dämmstoff gefüllt – oft schon ab 3.000–7.000 € möglich.
  • Serielle Holzrahmen-Dämmebene: vorgefertigte Elemente mit integrierter Dämmung werden vor die Bestandswand montiert – die Basis der seriellen Fassadensanierung.

Was kostet Fassadendämmung?

Für klassische Verfahren liegen die Kosten meist bei 100 bis 200 € je Quadratmeter Fassadenfläche. In einer Auswertung von Angeboten zahlten viele Eigentümer zwischen 30.000 und 40.000 € für ein Einfamilienhaus, im Schnitt rund 38.000 €. Eine Einblasdämmung ist mit 3.000–7.000 € deutlich günstiger, aber nur bei passendem Wandaufbau möglich.

Bei Mehrfamilienhäusern skaliert die Investition mit der Fläche; entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die Kombination aus Energieeinsparung, Förderung und Werterhalt – nicht der reine Quadratmeterpreis.

100–200 €pro m² (klassisch)
15–20 %BAFA-Zuschuss
60.000 €förderfähig je WE mit iSFP

Welche Förderung gibt es für Fassadendämmung?

Als BAFA-Einzelmaßnahme wird die Fassadendämmung mit 15 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Satz auf 20 %. Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € je Wohneinheit gedeckelt, mit iSFP auf 60.000 €.

Deutlich mehr ist über den Effizienzhaus-Weg (KfW 261) möglich: bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit und ein hoher Tilgungszuschuss. Wird die Dämmung als vorgefertigtes Element im seriellen Verfahren montiert, kommt der Serielle-Sanierungs-Bonus hinzu. Mehr dazu im Ratgeber KfW-Förderung serielle Sanierung.

Fassadendämmung im seriellen Verfahren – der SSR-Weg

SSR fertigt die Dämmebene als Holzrahmen-Fassadenelement im Werk vor. Dadurch ist die Dämmung exakt geplant, witterungsunabhängig produziert und in wenigen Tagen montiert. Fassade, Dach und Photovoltaik werden technisch zusammengedacht – so entstehen weniger Schwachstellen an Anschlüssen und Übergängen.

Für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen ist das oft der wirtschaftlichste Weg, weil sich Vorfertigung und Wiederholbarkeit auszahlen.

Häufige Fragen

Klassische Verfahren liegen meist bei 100 bis 200 € je Quadratmeter. Einblasdämmung ist mit 3.000–7.000 € pro Gebäude oft günstiger, aber nur bei passendem Wandaufbau möglich.
Als BAFA-Einzelmaßnahme 15 %, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 %. Über den Effizienzhaus-Weg der KfW ist deutlich mehr möglich.
Das hängt von Wandaufbau, Zustand und Zielniveau ab. WDVS ist der Klassiker, die vorgehängte hinterlüftete Fassade besonders robust, die serielle Holzrahmen-Dämmebene am schnellsten montiert.
Ja, wenn man Energieeinsparung, Förderung und Werterhalt zusammen rechnet. Der reine Quadratmeterpreis ist nicht der entscheidende Vergleich.

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