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Ratgeber · Förderung

KfW-Förderung für serielle Sanierung erklärt

Serielle Sanierung gehört zu den am stärksten geförderten Modernisierungswegen in Deutschland. So setzen sich die Zuschüsse zusammen – und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen müssen.

Kurz erklärt Über KfW 261 sind bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit möglich. Der Serielle-Sanierungs-Bonus (SerSan) erhöht den Tilgungszuschuss um 15 Prozentpunkte bei Effizienzhaus 55 oder 40. Mit dem SSR-Eigenzuschuss von 10 % sind bis zu 50 % gesamt erreichbar. Der Antrag muss vor der Vergabe der Bauaufträge gestellt werden.

Welche KfW-Programme greifen?

Für die serielle Sanierung von Wohngebäuden ist das KfW-Programm 261 (Wohngebäude-Kredit) zentral: bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit, kombiniert mit einem Tilgungszuschuss, dessen Höhe vom erreichten Effizienzhaus-Niveau abhängt. Je besser das Niveau (z. B. Effizienzhaus 55 oder 40), desto höher der Zuschuss.

Für die reine Fassade als Einzelmaßnahme gibt es zusätzlich den BAFA-Zuschuss (15 %, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 %). Mehr dazu unter Fassadendämmung.

Der Serielle-Sanierungs-Bonus (SerSan)

Der SerSan-Bonus ist das Herzstück: Wird ein Wohngebäude mit vorgefertigten Fassaden- und/oder Dachelementen auf mindestens Effizienzhaus 55 (oder besser 40) saniert, steigt der Tilgungszuschuss um 15 Prozentpunkte. Genau dieser Bonus belohnt das serielle Verfahren, das SSR mit Holzrahmenelementen umsetzt.

Zusätzlich kann der Worst-Performing-Building-Bonus (10 Prozentpunkte) für besonders unsanierte Gebäude greifen. Beide Boni zusammen sind gedeckelt – die genaue Summe hängt vom Programmstand ab.

150.000 €KfW-Kredit je Wohneinheit
+15 %-Pkt.Serieller-Sanierungs-Bonus
bis 50 %gesamt mit SSR-Zuschuss

Rechenbeispiel: So entsteht der Zuschuss

Ein vereinfachtes Beispiel pro Wohneinheit: Bei einem KfW-Kredit von 150.000 € und einem hohen Tilgungszuschuss inklusive SerSan-Bonus kann ein erheblicher fünfstelliger Betrag je Wohneinheit als Zuschuss zurückfließen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die exakte Höhe hängt vom Effizienzhaus-Niveau und vom aktuellen Programmstand ab und wird vom Energieeffizienz-Experten berechnet.

SSR legt bei vollständiger Umsetzung des Projekts mit SSR zusätzlich 10 % aus eigener Tasche drauf. Dieser Eigenzuschuss ist kein öffentliches Geld, sondern ein SSR-Beitrag, gekoppelt an die Komplettumsetzung.

Voraussetzungen und die richtige Reihenfolge

Zwei Punkte entscheiden über die Förderung:

  • Energieeffizienz-Experte (dena-Liste) ist Pflicht. Er plant, bestätigt das Effizienzhaus-Niveau und stellt die nötigen Nachweise. SSR bringt ihn mit.
  • Antrag vor Bauauftrag. Der Förderantrag muss gestellt sein, bevor Bauaufträge vergeben werden – sonst entfällt die Förderung.
  • Vorgefertigte Elemente. Für den SerSan-Bonus müssen Fassaden- und/oder Dachelemente vorgefertigt sein.

Wie SSR die Förderung begleitet

SSR koordiniert den Energieeffizienz-Experten, plant das passende Effizienzhaus-Niveau und führt die serielle Sanierung mit eigenem Team aus. So bleiben Förderlogik und Ausführung in einer Hand. Den kompakten Überblick finden Sie auf der Förderseite.

Häufige Fragen

Über KfW 261 bis zu 150.000 € Kredit je Wohneinheit plus Tilgungszuschuss. Der Serielle-Sanierungs-Bonus erhöht den Zuschuss um 15 Prozentpunkte.
Ein zusätzlicher Tilgungszuschuss von 15 Prozentpunkten, wenn das Gebäude mit vorgefertigten Fassaden- oder Dachelementen auf Effizienzhaus 55 oder 40 saniert wird.
Nein. Der Förderantrag muss vor der Vergabe der Bauaufträge gestellt werden. Wird zuerst beauftragt, entfällt die Förderung.
Ja, ein in der dena-Liste geführter Energieeffizienz-Experte ist für die KfW-Förderung Pflicht. SSR bringt ihn mit.

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